{"id":26273,"date":"2022-11-20T22:10:11","date_gmt":"2022-11-20T21:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/chorwald.ch\/?p=26273"},"modified":"2023-01-06T16:02:15","modified_gmt":"2023-01-06T15:02:15","slug":"2022-g-f-haendels-messiah-ein-monumentales-werk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chorwald.ch\/?p=26273","title":{"rendered":"2022 | G. F. H\u00e4ndels \u00abMessiah\u00bb \u2013\u00a0ein monumentales Werk"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Mozarts Requiem und dem Weihnachtsoratorium von Bach bringen der chorwald und das Appenzeller Kammerorchester erneut ein grosses oratorisches Werk gemeinsam zur Auff\u00fchrung: den \u00abMessiah\u00bb von Georg Friedrich H\u00e4ndel, zu h\u00f6ren in der (gek\u00fcrzten) englischen Originalfassung am:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Samstag, 10. Dezember 2022, 19.30 Uhr, ref. Kirche Teufen<\/strong><\/li><li><strong>Sonntag, 11. Dezember 2022, 17.00 Uhr, kath. Kirche Altst\u00e4tten<\/strong><\/li><li><strong>Freitag, 16. Dezember 2022, 19.30 Uhr, Kirche Trogen<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konzertdauer zwei Stunden ohne Pause<br>Eintritt frei, Kollekte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Solistinnen und Solisten sind Suzanne Chappuis, Sopran;&nbsp;Isabel Pfefferkorn, Alt; Jens Weber, Tenor; Jonas Jud, Bass;&nbsp;Nathalie Hubler, Rezitation. Leitung: J\u00fcrg Surber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.kammerorchester-ar.ch\/cms\/attachments\/article\/250\/Konzertprogramm-Messiah_Dez2022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Flyer als PDF &gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/1Ce0pg13R8wVIlYaZkK0H6NJXRVc5I5hT\/view?usp=sharing\">Programmheft als PDF &gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00e4ndels \u00abMessiah\u00bb: ein monumentales Opus magnum aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, das als Zusammenfassung der Heilsgeschichte der christlichen Welt Jubel \u00fcber die Ankunft des Messias und Schmerz \u00fcber seinen Opfertod gleichermassen verbindet und schliesslich im tr\u00f6stenden Wissen um das \u00abGotteslamm\u00bb, das \u00abhinwegtr\u00e4gt die S\u00fcnde der Welt\u00bb, endet. Wie h\u00f6ren wir Menschen des 21. Jahrhunderts dieses Werk und seine Botschaft? Zun\u00e4chst h\u00f6ren wir eine wunderbare Musik, die das Herz direkt ber\u00fchrt. Bei der Besch\u00e4ftigung mit dem Gehalt der Texte greifen wir drei Aussagen heraus, von denen wir vermuten, dass wir auf \u00e4hnliche Weise davon angesprochen sind wie die Mitwirkenden und das Publikum der Erstauff\u00fchrungen im Jahre 1742: die Verk\u00fcndigung der Geburt des Heilsbringers und die bange Frage dabei, wer bestehen kann<br>in seinem Angesicht <em>(but who may abide the day of his coming), <\/em>die Friedensbotschaft der Engel <em>(and peace on earth),<\/em> die auf unsere Erfahrung prallt, wie labil Frieden bis heute ist, und zuletzt das Erleben des tiefsten Schmerzes in der Kreuzigung <em>(he was despised and rejected),<\/em> verbunden mit der Frage nach der Hoffnung f\u00fcr die Welt danach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um diesen Aussagen nachzugehen und unsere \u2013 im positiven Wortsinn \u2013 Betroffenheit zu befragen, halten wir dreimal inne. Wir tun dies mit drei kurzen Interludien in einer \u00dcberlagerung von Text und Musik, die jeweils mit einer Liedmelodie in den n\u00e4chsten Teil des Oratoriums \u00fcberleiten. Die drei Lieder stammen aus der j\u00fcdischen <em>(Hymnus \u00abAdir hu\u00bb), <\/em>der abendl\u00e4ndisch-christlichen <em>(\u00abDa pacem Domine\u00bb aus Taiz\u00e9)<\/em> und der orthodoxen Tradition <em>(\u00abAliluja\u00bb aus der Ukraine).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Auff\u00fchrungen in der Adventszeit k\u00fcrzen wir den \u00abMessiah\u00bb um einige Teile, insbesondere um die Passagen des zweiten Teils, die Auferstehung, Himmelfahrt und Pfingsten zum Thema haben. Die von H\u00e4ndel und seinem Librettisten Charles Jennens gew\u00e4hlte Form des Oratoriums mit drei Teilen wird durch diese K\u00fcrzungen sowie durch die drei Interludien zu einer vierteiligen Struktur umgedeutet. Auf die Verk\u00fcndigung folgt die Erz\u00e4hlung der Geburt, darauf der Tod am Kreuz und im letzten Teil die Hoffnung f\u00fcr uns Menschen, die sich in der christlichen Vorstellung durch die Auferstehung manifestiert und im ber\u00fchmten Halleluja eine unsterbliche musikalische Auspr\u00e4gung gefunden hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Mozarts Requiem und dem Weihnachtsoratorium von Bach bringen der chorwald und das Appenzeller Kammerorchester erneut ein grosses oratorisches Werk gemeinsam zur Auff\u00fchrung: den \u00abMessiah\u00bb von Georg Friedrich H\u00e4ndel, zu h\u00f6ren in der (gek\u00fcrzten) englischen Originalfassung am: Samstag, 10. Dezember 2022, 19.30 Uhr, ref. Kirche Teufen Sonntag, 11. Dezember 2022, 17.00 Uhr, kath. Kirche Altst\u00e4tten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":24477,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,10],"tags":[],"class_list":["post-26273","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-konzert","category-rueckschau","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26273"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26273\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26378,"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26273\/revisions\/26378"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chorwald.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}